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Mammaszintigrafie: Fortschrittliches Verfahren ermöglicht sichere Diagnosen bei Brustkrebsverdacht

04|06|2015

Seit Herbst 2014 verfügt die Nuklearmedizinische Abteilung der Überörtlichen Radiologischen Gemeinschaftspraxis auf dem Campus des Dresdner Universitätsklinikums über ein Mammaszintigrafiegerät. Dieses ermöglicht eine sinnvolle Zusatzuntersuchung, falls im Mammogramm, im Ultraschall oder im MRT ein auffälliger Befund erhoben wird. Besonders bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe lassen sich so häufig unnötige Gewebeproben vermeiden.
Für die Untersuchung wird eine radioaktiv markierte Substanz in die Armvene injiziert. Diese repräsentiert die Zellatmung des Gewebes und reichert sich in Tumorzellen erheblich stärker an als in gesunden Körperzellen. Im Anschluß an die Injektion wird die Verteilung der Substanz mit einer Gammakamera aufgezeichnet.
Die Strahlenbelastung einer Mammaszintigrafie beträgt etwa ein Viertel einer Standardmammografie. Die Substanz hat keine Nebenwirkungen.
Die Technik für diese präzise Mammadiagnostik ist in Deutschland bisher einzigartig.

Kontakt:
Standort Nuklearmedizin auf dem Universitätsgelände, Fetscherstr. 74, Haus 4, 01307 Dresden, Tel.: 0351-4587631

 

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